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Autor Thema: Buch der Schatten - gegenseitige Inspiration was da wie hinein könnte  (Gelesen 444 mal)
Feri
Chaosnase
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« am: 26. Juni 2017, 21:16:18 »

Hallo ihr lieben,

lange hab ich rumüberlegt wie ich mich hier mal wieder ~thematisch~ einbringen kann, also anderweitig als in der Smalltalkecke, und nun bietet sich gerade ein Thema quasi von selbst an: Das "Buch der Schatten", je nachdem wen man fragt mystisch, ominös, überflüssig...

Nach dem bisschen was ich mit der Suche finden konnte haben einige hier zumindest ein eher zweckdienliches "BOS", Luciana hat sich hier mal richtig Mühe gegeben und einen A3-Kampfschinken gebastelt.

Ich hab im Laufe der Zeit schon einige gebastelt und wieder verworfen, weil immer irgendwas daran irgendwann nicht mehr passend war... Jetzt habe ich grade Materialien für den nächsten Versuch bestellt, daher bin ich gerade in der Planungsphase. Wenn ihr Lust habt, erzählt doch mal, was sich für euch bewährt hat (oder nicht, und warum), und vor allem, was ihr da an Inhalt rein schreibt.




Was ich in den letzten Jahren so fabriziert habe waren meist gebundene Notizbücher, in die ich chronologisch alles neue reingeschrieben habe. Das waren z.B. Runenbedeutungen, Meditationsübungen, Erlebnisberichte von schamanischen Reisen, Binderunen und Galdorstäbe, Lieder die wir bei gemeinsamen Blots hatten, Räuchermischungen für bestimmte Gottheiten oder Festtage usw. Irgendwann fand ich es dann blöd, dass ich nichts gescheit nachschlagen konnte und dass ich bei unseren Festen immer das ganze Buch inklusive aller privaten Berichte mitschleppen musste, damit ich die Liedtexte zur Hand hatte. Was außerdem dazu kam war, dass vieles von dem was ich früher reinschrieb inzwischen für mich gar nicht mehr oder in der Form wie es drin steht relevant ist (Kreis ziehen nach Wicca-Art zum Beispiel, heute mach ich eine Hammerhegung, wenn überhaupt).

Zusammengefasst:
- es war für mich ungünstig, verschiedene Sachen wie Lieder, Erfahrungsberichte und z.B.Symbolbedeutungen vermischt zu haben
- das Buch entwickelt sich nicht mit mir

Ringordner könnten diese Probleme lösen, aber die fand ich bislang meist einfach optisch so unansprechend, dass ich das nie wirklich in Erwägung gezogen habe. Auch die selbst mit Lederstreifen etc. zusammengehefteten Optionen haben mich nie dauerhaft beglückt, weil ich einfach diesen Heftstreifen nicht mochte und die Blätter einfach nicht ordentlich aufeinander liegen.

Irgendwann hatte mich die kreative Wut gepackt und ich hab ein A4-Buch von Paperblanks gestaltet, was von vorn bis hinten mit dem Inhalt durchgeplant war. Das hat allerdings riiiichtig viel Zeit gefressen, da ich es natürlich gleich voll übertrieben habe und jede Seite mit Aquarellfarben mit Bildern, Hintergrundfarbe und Rändern verziert hab. Und das Buch war komplett unpratkisch, da riesen groß und schwer.

d.h. die weiteren Probleme:
- wenn ein Eintrag zu lange dauert, sterb ich bei der Aktion "BOS" irgendwann ab
- zu große Bücher werden mir einfach unsympathisch weil unhandlich (und zu auffällig im Bücherregal, weshalb ich es in die Schublade verbannte, wo es dann auch entweder sperrig oben auf lag oder unerreichbar unter dem ganzen anderen Kram)

Was sich bislang echt bewährt hat war ein "Ableger": ein kleines Buch nur für Liedtexte. Da habe ich ein kleines ledergebundenes Buch in etwa Postkartengröße vom Mittelaltermarkt genommen. Texte rein, Rand mit thematisch halbwegs passenden Stempeln versehen, fertig (ich kann euch morgen mal Fotos nachreichen Smiley ). Geht schnell, ist handlich, beinhaltet alles von einem Themenfeld. Wenn ich irgendwann ein Lied nicht mehr singe, na sei's drum...

Das BOS was ich jetzt basteln will, soll erstmal nur Runen, Ogham, einzelne überlieferte Segenssprüche/Weihungen usw., den Jahreskreis, Räucherkräuter für verschiedene Aspekte sowie Zuordnungen von Symbolen, Kräutern usw. zu Gottheiten beinhalten - d.h. im Prinzip ein Nachschlagewerk werden von Dingen, mit denen ich mich inzwischen wirklich seit Jahren beschäftige oder auf die ich immer wieder zurück komme (Notizen sowie Erfahrungsberichte kommen dann weiterhin in mein diffuses Notizbuch - erst wenn die sich dauerhaft bewährt haben werden sie dann ins "richtige" BOS übertragen).
Als Buch hab ich mir wieder eines von paperblanks ausgesucht, da ich das Papier einfach genial finde - nix drückt durch, auch keine Aquarellfarben, Filzstifte, Stempel usw. Dazu ist es noch an den Ecken schön abgerundet. Format wird Ultra (18x23 cm), da kann man ordentlich schreiben, aber kann es auch noch vernünftig verstauen. Da ich aber die Einbände von paperblanks inwzischen einfach nicht mehr sehen kann, wird es in dünnes Veloursleder im Farbton "Matschbraun" eingeschlagen - das hab ich schon da, fühlt sich total toll an und sieht natürlich aus *_* Leider hab ich in unliniert nur die Version mit 144 Seiten gefunden statt 240, aber gut - dann hat es wenigstens die Chance endlich mal "fertig" zu werden. (Falls trotzdem noch jemand eins kennt das das 18x23 Format hat und unliniert 240 Seiten, sagt mir Bescheid, noch kann ich die Bestellung stornieren Lächelnd )



« Letzte Änderung: 26. Juni 2017, 21:20:05 von Feri » Gespeichert

Feri
Chaosnase
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« Antworten #1 am: 27. Juni 2017, 13:15:12 »

Narf - ich hab meine Pläne schon wieder umgeworfen, habe etwas entdeckt das vielleicht alle meien Probleme lösen könnte (zumindest hinsichtlich eines Buch der Schatten Zwinkernd ):
Klemmbinder!

Da kann man Papier in Standardgrößen wie A5 einfach einklemmen - sieht aber aus wie ein gebundenes Buch. Anscheinend muss man nur ca. 1 cm des Papiers abzwacken, und es gibt die auch in A5: klick. Sieht potthässlich aus, aber wird ja dann noch eingeschlagen. Dadurch dass ich die Hülle einschlagen kann ohne dass das Papier schon drin ist, wird das sicherlich auch sauberer.

Als Papier habe ich jetzt einen Skizzenblock bestellt, der laut Rezensionen auch für Aquarell und Tinte geeignet ist, also hoffentlich einigermaßen an paperblanks ran kommt. Nur die Kanten sind dann halt nicht so schön abgerundet - da muss ich mit den Fingern lange genug dran rum gnubbeln. Ist zu verschmerzen.

Glücklicherweise hat Thalia so ewig lange Lieferzeiten, da hab ich grad einfach wieder storniert.


Hier noch die Bilder zu meinem Liederbuch:
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captain fantasy
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« Antworten #2 am: 30. Juni 2017, 16:50:52 »

Hallo Feri,
Dein Liederbuch sieht sehr schön aus. Danke für's Herzeigen.  Grinsend

Ich kenne das Problem mit den Notizbüchern gut - und ich denke, das Buch der Schatten, so wie ich es verstehe, fällt da voll rein.
Meistens gebe ich meine Notizbücher auch schnell wieder auf. Selten schreibe ich mehr als ein Viertel voll. Meine Vorsätze, etwas festhalten zu wollen, schwinden von Wort zu Wort. Ich glaube, das für mich das Wichtige daran ist, etwas aufzuschreiben, damit ich es nicht in meinem Kopf behalten und mir merken muss. Dann kann ich es wieder loslassen und vergessen.
 Azn

Mir ist öfter schon passiert, dass ich zu wenig aufgeschrieben habe, um es dann beim Lesen nochmals nachvollziehen zu können. Das passiert hauptsächlich beim Mitschreiben; z.B. bei einem Vortrag, wenn ganz schnell von einem Punkt zum nächsten gesprungen wird und nur wenige Pausen gemacht werden.

Ein zweites Phänomen ist, ebenfalls beim Mitschreiben, dass ich Dinge aufschreibe und danach gar nicht mehr anschaue oder lese. So frei nach dem Motto: "Aus den Augen, aus dem Sinn."

Das ist aber nicht immer so. Besonders gut prägt sich mir mein Geschriebenes ein, wenn ich damit etwas erarbeite - etwas nochmals aufarbeite. Dann ist es mitunter gar nicht so wichtig, es nochmals zu lesen. Vorausgesetzt es ist nicht für andere. (Bei meiner Bachelorarbeit war es ein ganz schöner Aufwand, einen roten Faden durch zu legen und Einzelteile miteinander zu verbinden und in Beziehung zu bringen.) Oder aber, ich gebe mir nochmals mehr Zeit und arbeite etwas richtig aus; damit es andere verstehen und nachvollziehen können. Dabei schätze ich den Computer sehr - denn er macht es ganz einfach, irgendwo etwas einzufügen oder wegzulöschen. Da gibt es keine Platzprobleme...

Dein Buch der Schatten ist eigentlich für Dich selbst, Feri, oder?
Die Idee, einzelne Blätter zusammen heften zu können, finde ich auch sehr gut und praktisch. Das ergibt ähnliche Möglichkeiten wie am Computer auf dem virtuellen Papier. Aber ich kann mir die Umsetzung nicht so ganz vorstellen. Kannst Du uns so etwas mal zeigen?

Ich wünsche Dir alles Gute für Dein neues Buch der Schatten.
Vielleicht hast Du ja Lust, auch noch über Deine Fortschritte zu berichten question angel
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Sassenach
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« Antworten #3 am: 01. Juli 2017, 06:23:05 »

Ob Ihr es glaubt oder nicht, aber mir ging es ähnlich .... erst in Notizbüchern dann auf losen Blättern (oder war es doch anders rum???), dann in Ordnern, Heften usw. usw. Ich hab wohl auch alle möglichkeiten durch aber es gibt - zumindest für mich - nur zwei Art und Weisen wirklich Ordnung zu halten und die sind:

1. im Kopf (ok, nachschlagen geht da schlecht, dafür hab ich immer alles dabei wann und wo ich es brauche)
2. im PC (was blöde ist wenn die Festplatte *hicks* macht und nix mehr geht)

Zu meiner Schande muss ich gestehen dass mein BdS wirklich grösstenteils im Kopf ist .... ich hab recht viele Bücher zur Magie und Co. in denen ich mit Textmarker und Eintragungen Arbeite. Nur wenige Infos zieh ich mir da raus um drauf zurück greifen zu können. Wenn ich was brauche, dann suche ich mir die Infos punktgenau zusammen z. Bsp. für ein bestimmtes Ritual oder einem bestimmten Termin.

Wobei ich die "Vorgangen" eher locker sehe ... wenn für ein bestimmtes Ritual ...... blaue Kerzen vorgesehen sind (lt. Literatur) und mir gelbe aber besser dafür stimmig erscheinen, dann mach ich das auch mit gelben Kerzen. Und so geht es mir mit vielen "Vorgaben".

Für mich ist das BdS daher eigentlich kein Nachschlagewerk sondern eine Gedächtnisstütze ..... manche Infos hab ich bis heute auf losen Zetteln in einer Kiste ...... da muss Frau dann auch suchen, man findet aber alles andere auch und kommt auf die seltsamsten Ideen *kicher*

.... ob das jetzt Hilfreich war?Huch
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Ein PRO-blem ist für Dich - denn wenn es gegen Dich wäre hieße es ja CONTRA-blem ;-)
Wolfsmond
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« Antworten #4 am: 01. Juli 2017, 14:40:38 »



also Augen rollen, ich bin ja auch mehr so der Zettelwirt Traurig, ich will mir immer ein BdS machen, aber irgendwie komme ich nie dazu.

Habe auch Unmengen an Zetteln, von Dina 4 bis zu kleinen Schnipseln, weil mir gerade etwas eingefallen ist und ich keine ordentlichen Zettel parat hatte, mit dem Vorsatz es in mein BdS zu schreiben, was ich ja nicht habe.

Ich habe auch diverse Bücher, die ich als anhalt nehme, und dann nach meinem Gefühl, die Rituale usw. verändere und wie gesagt, ich schreibe es auf Zettel., mit dem festen Vorsatz es in besagtes Buch zu schreiben.

Ich finde das Liederbuch toll, vielleicht sollte ich mal das als halt für ein BdS nehmen :-
Naja, ihr seht, ich bin etwas chaotisch.
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In der Mitte des Winters entdeckte ich in mir einen unbezwingbaren Sommer
Feri
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« Antworten #5 am: 01. Juli 2017, 19:13:47 »

... manche Infos hab ich bis heute auf losen Zetteln in einer Kiste ...... da muss Frau dann auch suchen, man findet aber alles andere auch und kommt auf die seltsamsten Ideen *kicher*

Also ein Karteikasten der Schatten?  Grinsend Naja, klingt eignetlich auch nicht schlecht - man könnte das mit Trennschildchen sogar sortieren und dann die jeweils benötigte Karte/Zettel/Was auch immer rausnehmen.



Also die Speicherorte im Kopf, in Büchern und auf dem PC habe ich auch.
Weshalb ich das BdS gerne noch dazu nehme ist, dass vieles eben wirklich Liedtexte sind oder überlieferte Segnungssprüche etc. Leider hab ich diese Sachen nicht in gedruckten Büchern stehen, es ist äußerst unpraktisch den Laptop mit zum Blot zu nehmen und ausdrucken will man es ja auch nicht ständig neu. Daher ist das Buch für sowas optimal.
Bei den Runen- und Oghambedeutungen hab ich das "Problem", dass ich mit verschiedenen Büchern und eigenen Erfahrungen parallel arbeite, aber nicht alles aus jedem Buch für mich Sinn macht. D.h. da "sortiere" ich die für mich stimmigen Aspekte plus eigene Efahrungen raus, indem ich entsprechend zusammenfasse. Da ich zwar eine Grundbedeutung im Kopf habe, aber mich nicht immer spontan dann an alle Aspekte erinnere. Das hab ich vorgeschrieben auf dem PC, aber auch hier ist es halt so, dass ich während ich damit arbeite einfach nicht vor dem Laptop hocken will.

Rituale oder sowas schreib ich da gar nicht rein... bislang hab ich so ziemlich jedes Ritual erst einmal gemacht, und die sind immer sehr improvisiert. Daher dient das BdS nur als Nachschlagewerk um eben Inhalte für ein Ritual zu finden. Gut, beim Jahreskreiskapitel gibts halt Vorschläge was man machen kann, in Anlehnung an Bräuche zu den Festen.

Inzwischen hab ich alles was ich fürs Basteln brauche, die Seiten hab ich schon auf A5 geschnitten, das Klemmen ins Buch funktioniert super. Das Einschlagen in Leder wird etwas fummelig, da der Buchdeckel dann sehr dick wird - mal sehen ob meine Buchecken da drüber gehen. Für Leute die das nicht einschlagen möchten sieht der normale Einband aber auch nicht so schlecht aus, am Bückrücken ist ein Stoffbezug und der Rest sieht aus als wenn man ihn einfach bemalen könnte. Ich werd berichten und Fotos machen Smiley
« Letzte Änderung: 01. Juli 2017, 19:17:11 von Feri » Gespeichert

eald
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« Antworten #6 am: 05. Juli 2017, 10:15:03 »

Bei der Erstellung meiner Arbeitsunterlagen (allgemein) und ein BdS ist im Endeffekt ja nichts Anderes, orientiere ich mich zumeist an einer Schrift von Niklas Luhmann mit dem Titel: Kommunikation mit Zettelkästen. Huch (Hier als PDF abrufbar.) Aber da ich ned so wirklich viel dahingehend aufzuzeichnen habe, ist das eher so, das in meinem Zettelkasten ein (eher kleiner gar nur) Abschnitt sich mit BdS-tauglichen Themen dort befasst und das dann eben auch noch mit teils anderen Abschnitten verknüpft ist. So wirklich Persönliches schreib ich dauerhaft aber eh eher nicht auf, also auch nicht darein. Dafür lege ich inzwischen weniger Wert auf Äußerlichkeiten und klebe etwa auch schon mal die beschriebenen Rückseiten alter Kassenzettel, Notizzettel, etc. an entsprechender Stelle ein, statt das groß zu transkribieren. Arbeitsmaterial halt.
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« Antworten #7 am: 05. Juli 2017, 12:46:29 »

Oh eald, das kommt grade so passend  Lächelnd
Genau so einen Zettelkasten für meine Doktorarbeit hab ich momentan im Kopf bzw. auf verschiedenen Ausdrucken, Notizzetteln usw., plus dem Literaturverzeichnis und eine Schlagwortverzeichnis-Notiz, was wo überall zu finden ist... Der Zettelkasten in der Anleitung funktioniert tatsächlich genau so, wie mein Hirn auch arbeitet, nur dass ich das auf lose, in der Schublade aufbewahrte Zettel ausgelagert habe und die nicht in einem Kasten stecken. Moment... doch, in der Schublade halt... Oh Götter, ich hab schon längst einen Zettelkasten!!
 Schockiert

Das Problem daran ist grad nur: wie kriege ich den tollen Zettelkasten mit seinen zig Querverweisen nach vorn und hinten und quer wieder zurück über irgendwelche Zwischenüberlegungen mithilfe von einem anderen Zettel jetzt in die für die Dissertation leider notwendige Buchform mit fortlaufenden Kapiteln, ohne dass die arme Leserschaft permanent von Seite 10 auf 205 auf 32 auf 89 auf 15 springen muss? Ich sollte vielleicht einfach die Schublade abgeben...



So, zum BoS-Projekt, ich warte grade noch auf eine Lieferung hoffentlich dann passender Buchecken (meine sind zu klein bzw. das Leder und der Buchdeckel sind zu dick) und hoffe, es dann Freitag einschlagen und Fotos liefern zu können.

Die Tatsache dass ich da beliebig Austauschen kann ermutigt mich jetzt natürlich dazu, vieles erstmal einfach vom PC auszudrucken, damit man es schonmal drin hat, und dann eben nach und nach in "schön" aufzuarbeiten.
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Feri
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« Antworten #8 am: 12. Juli 2017, 11:08:00 »

So, die blöden Buchecken sind leider immer noch nicht da. Ich hab trotzdem schonmal Bilder.


So sieht es jetzt ohne Buchecken aus. Leider schließt es nicht mehr ganz, seit ich es eingeschlagen habe. Vielleicht mache ich da einfach noch ein Bucband drum - dann sieht es auch gleich weniger langweilig aus.


Hier von der Seite. Da sind jetzt 200 Seiten drin. Durch das Klemmen wird knapp 1 cm Seite verschluckt, es ist aber sehr stabil und hält bombenfest, auch bei deutlich weniger Blättern (aber da ich alle schon auf A5 geschnitten hatte und nicht lose rumfliegen haben wollte, hab ich sie schonmal eingeklemmt).


Von innen sieht das dann aus wie ein normal gebundenes Buch.

Ein weiterer Vorteil des Klemmbinders ist auch, dass man die Seiten einzeln bearbeiten kann. Es ist doch deutlich einfacher, Zeichnungen oder auch einfach Texte schön auf Papier zu bringen, wenn das flach vor einem liegt und man nicht dabei ein Buch aufhalten muss oder befürchtet, dass irgenwas auf die anderen Seiten sifft.

Wer auch so eins machen möchte:
Das hier war der Klemmbinder, den ich genutzt habe, bei meiner Bestellung war er allerdings günstiger... aber es gibt ja diverse Klemmbinder, auch in A4 falls jemand ganz groß denkt.
Das Leder hab ich von meinem absoluten Lieblingsonlineshop Lederkram.de, das dünnste vorrätige Veloursleder. Mein Farbton war "Matschbraun". Das Papier ist vom Folia 8304 Skizzenblock mit 120 g / m², habe A4 gekauft und das mit der Schneidemaschine halbiert. Das Papier kann ich echt empfehlen, es verträgt Aquarell, Tusche und meine Fineliner ohne nennenswert durchzuschlagen. Wird auch vom Aquarell her nicht so wellig, sondern zieht sich nach dem Trocknen wieder recht glatt.
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eald
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« Antworten #9 am: 12. Juli 2017, 21:38:06 »

Sieht hübsch aus.  Smiley

Aber da es, wie ja auch bei Frau Küsschen, auf den Inhalt weit mehr stets doch ankommt: Magst Du in paar Monaten vielleicht nochmals feedbacken, wie das mit der Motivation und auch der praktischen Arbeit damit in eben der Form so ist? =)

Aber, wirklich sehr hübsch geworden, das. Azn
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Holunda
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« Antworten #10 am: 15. Juli 2017, 19:09:19 »

Oh, das ist wirklich sehr schön.
Gefällt mir sehr gut.
Schreibst du da mit Scribtol und Feder rein?
Danke für die Links..  Zwinkernd
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Liebe Grüße

Holunda
Flait
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« Antworten #11 am: 16. Juli 2017, 11:01:04 »

oh wow die sind wirklich schön! und die Handschrift auch, bei mir kann mans es fast nicht lesen  laugh
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Feri
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« Antworten #12 am: 17. Juli 2017, 10:47:35 »

Das ist ein Rotring Artpen (1,1 mm). So toll ist meine Schrift auch nicht, aber mit dem sieht sie deutlich gleichmäßiger aus als mit normalem Füller
 angel
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Levanna
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« Antworten #13 am: 04. August 2017, 09:42:01 »

Hallo ihr Lieben, hallo Feri.
Ui, die sind wirklich beide sehr schön! 💚 Und Deine Schrift bewundere ich auch - meine sieht selbst wenn ich mir Mühe gebe immer noch irgendwie etwas betrunken aus...

(Beim Lesen des ersten Beitrags dachte ich "Da wäre doch ein Klemmbinder was für Dich." ... et voilà! Lächelnd)

Die Buchecken sind inzwischen hoffentlich da - passen sie denn?

Ich fand früher immer die BoS anderer total schön, habe aber nie selbst eines angelegt, weil ich einfach kaum etwas hatte, um es dort rein zu schreiben, daher hatte sich das dann jahrelang für mich erledigt.
Jetzt habe ich nur ein kleines "Spiri-Buch", in dem ich die gefeierten Jahreskreisfeste und Monatsrückblicke dokumentiere.

Liebste Grüße,
Levanna
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Feri
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« Antworten #14 am: 11. August 2017, 10:17:31 »

Die Buchecken sind inzwischen hoffentlich da - passen sie denn?

Nee, passen natürlich nicht  Augen rollen Dafür hab ich jetzt einen lebenslangen Vorrat an Buchecken für "normal dicke" Buchdeckel...
Weiter Suchen bringt aber auch nicht wirklich was, ich werd einfach mal die Augen offen halten. Es gibt ja ausreichend große, aber die sahen bislang alle ziemlich hässlich aus.

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