"Das Heidentum" ist ein loser Übergriff über eine ganze Fülle an naturspirituellen Religionen und Gemeinschaften. Naturspirituell bedeutet, dass die Anhänger dieser Religionen meist die Natur als etwas sehr heiliges ansehen, Feste in der Natur feiern und sich dabei sehr am Sonnen- und Mondzyklus orientieren.

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Beispiele für heidnische Religionen sind etwa Religionen mit einem keltischen Fokus, schamanische Gruppen und Traditionen, die sich an nativen Gesellschaften orientieren. Zu den heidnischen Religionen zählt auch Wicca, eine sehr bekannte Hexenreligion, die das Hexentum in den letzten 30 Jahren stark geprägt hat.

Die meisten dieser heidnischen Religionen sind keine Weltreligionen und teilweise auch nicht öffentlich anerkannt - da sich die Gruppen selbst organisieren und es somit keine Definitionsbasis gibt, die ausnahmslos alle Gruppen mit einschließt. Es gibt meist auch kein religiöses Oberhaupt - sondern viele Gruppen, die sich selbst organisieren und autonom handeln, bzw. ihre Führung selbst übernehmen. Deshalb ist es sehr schwierig von dem Heidentum, dem Schamanismus, oder ähnlichem zu sprechen.

Hier möchte ich jedoch versuchen, diese Begriffe ein wenig klarer zu fassen und aus meiner eigenen Erfahrung zu erzählen. Wie gesagt ist dabei vieles sehr allgemein gehalten, da ich versuche einen Überblick zu geben. Natürlich kann es auch heidnische Gruppen geben, auf die das gesagte nicht zutrifft.